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Kegels liinuntergestürzt, Es war im Allgemeinenselir gefährlich, das Innere des Kraters zu beobach-ten : man war nämlich wegen der Dünnheit und Zer-brechlichkeit seines Randes nicht im Stande auf dem-selben seihst Beobachtungen anzustellen: man, musstesich auf das Gesicht legen, und sich von sicherenFührern so halten lassen, dass man nicht in denSchlund stürzen konnte, wenn auch der Rand untereinem brach. Der unermüdliche und hochberühmteFreiherr von Humboldt machte seine Beobachtun-gen in derselben Stellung.
Der innere Theil des Kraters, anstatt einenumgekehrten Kegel vorzustellen, gewährte, wie wirbereits angeführt haben, den Anblick eines Schlun-des. Die Einbiegungen des Randes setzen nach untenihre Wände fort und senken sich meist in geneigtenFlächen bis sie sich im Boden des Kessels vereini-gen, aber diese Seitenhänge sind so steil, und ihreOberfläche ist von dem sie bedeckenden Sande so be-weglich und gleitend, dass noch niemand auf siehinabsteigen konnte
Die Tiefe des gegenwärtigen Kraters kann manungefähr auf die halbe Höhe des Kegels, von derPedamentina an gerechnet, annehmen (2): sie füllt sichaber mit jedem Tage mehr, theils durch die Felsen-massen , welche sich vom Rande und den Seitenwän-den des Kraters losreissen, theils durch die Wässer,welche die unzusammenhängenden Materialien von al-len Seiten herbeischlemmen und in der Tiefe absetzen.
2) Ungefähr 216 Meter von der Spitze des Palo abwärts ge-rechnet. A. d. V.