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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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Empfindung beim Anblick des neuen Kraters erschüt-tert. Man sieht jetzt weder Vorsprünge noch hiig-liche Erhöhungen, noch das kleine Thal: alles istverschwunden-, und der .ganze obere Theil desKegels bildet nur einen einzigen Schlund. Dieserist unregelmässig, sowoM was seinen -äusseren Rand,alif was sein Inneres betrifft: man kann ihn wedertrichterförmig, noch rund nennen: Ungeheurer

Schlund ist die einzige Benennung, die ihm wirk-lich zukömmt.

Seine Form ist eine unregelmässige Ellipse, derengrösste Achse von Nordwest nach Nordost {daN. O. <iN.E.) gerichtet scheint. Der Rand ist sowohl in senk-rechter als in horizontaler Richtung ausgebuchtet: d. li.will man über denselben gehen, so muss man baldauf- bald niedersteigen : bald geht man längs einerkrummen einspringenden Bucht, bald neben fernemabgerundeten Vorsprung.

Nach einer approximativen Berechnung kannman annehmen, dass der zweifach gekrümmte Randdes gegenwärtigen Kraters einen Umfang von etwa5 Meilen hat, aber die Sprünge und Risse, welchetäglich sich vermehren, fahren fort ihn zu vergrüs-sern (i).

Prof. N eck e r in Genf (vergl. Memoires de la societede ph/sique et dhist. nat. de Geneee. II. i. S. i55.)

A. d. U.

1 ) Der Obrist Visconti versichert uns, dass der mittlereDurchmesser des Kraters liieht über eine halbe Meilelaug sey: die grossen und häufigen Biegungen aber,

welche den Band auszcichuen , geben diesem einen Um-