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vorgestellt werden mag. Mit Hülfe des Ostwindesund der Gewaltkraft des Ausbruchs wurde sie näm-lich zu solcher Weite und Höhe getrieben , dass derentfernteste Theil ihrer Spitze von Ost nach Westsich über der Hauptstadt hin und her zu bewegenschien. Bei ihrem Entstehen ein prachtvoller Zy-linder von Rauch, senkrecht auf der Ebene desKraters aufgerichtet, neigte sie sich in der Höhe desHimmels in parabolischer Form, und erhöh und ver-breitete sich immer wechselnd in immer verändertengrossem oder kleineren Kreisen, welche sich baldherunterneigend, bald wieder erhebend, bald unter-einander vermischend, zuletzt in eine weite Wolkevon geringerer Dichtigkeit als der Stamm, sich en-deten. Die Pinie zeigte ein dreifarbiges Aussehen:der Stamm war aschgrau, etrvas rötlilich gesprenkelt;derjenige Theil der Pinie aber, welcher in der Höbewirbelte und der Sonne entgegengesetzt w'ar, erschienwie der weisseste Schnee, und wie unermesslicheHaufen der blendend-reinsten Baumwolle; die Seitennördlich waren schön himmelblau gefärbt, welcheFarbe allmählig abnehmend sich in dem Grau dergrossen Wolke verlor, worin die Pinie selbst sichendigte (6).
6) Herr Briosclii, Direktor der Sternwarte zu Neapel ,schätzt die Höhe der Pinie zweimal so .gross als jenedes Vesuvs über dem Meer; einigemal schien sie ihmsogar 2 mal so gross. Man kann daher die Höheder Pinie über der Ebene des Kraters auf etwa 3ooound über dem Meer auf 4i85 Meter schätzen.
A. d, V.