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Pinien-Sänle erhalten, der auch von den spä-tem Schriftstellern über den Vesuv immer gebrauchtwird (5)
Unsere Lage war nunmehr sehr gefährlich ge-worden: die Pinien-Säule konnte mit jedem Augen-blicke uns unter einem glühenden Sandfegen be-graben ; von allen Seiten strömten immer mehr Lava-bäche über den südwestlichen Hand des Kraters, undstürzten sich mit äusserster Geschwindigkeit und glü-hend die Seiten des Kegels hinab, und innerlicherbebte der Berg von unaufhörlichen Zuckungen.
Die Pinie, von Resina , und noch besser, vonNeapel aus gesehen , bot das schönste und erfreu-lichste Schauspiel dar, das dem menschlichen Auge
5) «Nahes — — — — oviebatur, cujus siniilitudinem ctformam non alia magis arbor quam pinus expresserit.Nani; longissimo veluli Irunco elata in altum , quibusdamramis dijfundebatuv. Credo, qiiia rccenti spiviiu evecta ,deinde senescente eo desiiluta, aut etiam poiulere suovicta j in latitudinem evanescebat. Candida interdum,interdum sordicla et maculosa, prout terram, cine-remve suslulcrat. » Plinius. VI. 16.
«Eine Wolke — — — — erhob sich, ihre Ge-stalt glich einem Baume und am meisten einer Pi-nie. Denn sie erhob sich wie ein langer Stamm indie Höhe, und ergoss sich dann in einige Aeste; ver-mutlilrch weil sie durch einen starken Windzug empor-getrieben , dann von der sinkenden Kraft desselben ver-lassen oder auch durch ihre eigene Schwere gedrückt,sich in die Breite verlor. .Sie erschien bald weiss, baldunrein und fleckig, je nachdem sie Erde oder Aschemit sich in die Höhe geführt batte. »