lieh, Nachdem ein furchtbarer Donnerschlag denHand des Kraters an derselben Stelle, wo er i8i5eingestürzt war, zerrissen hatte, erschien aus dersel-ben eine Feuerwolke, hing über Bosco-trecase , des-sen Gebäude sie mit blutigrothem Licht beleuchtete,und löste sich dann, allmälilig verschwindend, nichtin einen Wasserregen, sondern in einen Regen vonglühendem Sande, von grobem Bimsstein und vonabgerundeten Lavabrocken auf. Ein starker, höchstunangenehmer Geruch war, während dieses Regens,und schon vor demselben verbreitet (5).
Die Feuerwolke wurde selbst noch in Ottajanogesehen; doch erschien ihr Licht hier weit schwächerund der Steinregen weniger dicht. Dieser Regendauerte ungefähr drei Viertel Stunden, und schon
3 ) Dasselbe fand bei dem, von PI in ins dem Jüngernbeschriebenen, Ausbruch unter dem Kaiser Titusstatt, wie dies aus dessen bekannten Briefen an Ta-' c.itus über den Tod seines Oheims (VI. 16. u. 20.)liervorgeht:
« Dcinäe flammae , flammarumque nuncius oclorsulpliuris — »
« Darauf Flammen und der Schwefelgeruch , derVorbote der Flammen — »
Wir machen uns eine Pflicht daraus, in den An*merkungen zu diesem Aufsatze die eigenen Worte desgenannten Schriftstellers mitzutheilen, um auf die Gleich-förmigkeit aufmerksam zu machen , welche zwischenden Erscheinungen des damaligen und des jetzigen Aus-bruchs statt fand.
A. d. V.