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Auswiirfe von Rauch, Sand und Schlacken bisherniemals unterbrochen hatte, mit verstärkter Thätig-keit arbeitete. Die neue Mündung, welche sich imSeptember geöffnet hatte (s. §. 4 1 -) verstärkte mitjedem Tage ihre Auswürfe und zeigte der Hauptstadt
schweren Geschützes. Von dem Einfluss des Rio Nulain dem Apure, durch welchen ich in den Orinoco ge-kommen bin , bis zum Vulkan von Sanct Vincent, zähltman in gerader Richtung i 5 q geogr. Meilen. Dies Getöse,welches sich gewiss nicht durch die Lüfte fortpflanzte,muss eine tiefe unterirdische Ursache gehabt haben.Es war wenig stärker als an den Küsten des Antilli-schen Meeres, dem ausbrechenden Vulkane näher alsin dem Innern des Landes.»
n Es würde zwecklos seyn, die Zahl dieser ISeispielczu vermehren, aber um an eine Erscheinung zu er-innern , die für Europa historisch wichtiger gewordenist , gedenke ich nur noch des bekannten Erdbebensvon Lissabon. Gleichzeitig mit demselben, am itenNov. 1755, wurden nicht nur die Schweitzer Seenund das Meer an den Schwedischen Küsten heftig be-wegt, selbst in den östlichen Antillen, um Martinique,Antigua und Barbados, wo die Flutlx nie über 28 Zollerreicht, stieg sie plötzlich 20 Fuss hoch. Alle diesePhänomene beweisen , dass die unterirdischen Kräfteentweder dynamisch, spannend und erschütternd imErdbeben, oder produzirend und chemisch veränderndin den Vulkanen sich äussern. Sie beweisen auch,dass diese Kräfte nicht oberflächlich aus der äussernErdrinde, sondern tief aus dem Innern unseres Planetendurch Klüfte und unausgefüllte Gänge nach den ent-ferntesten Punkten der Erdfläche gleichzeitig hin-wirken. »
A. d, U.