tin J der Boden fing an sich zu begrünen. Es folgtennun heitere Tage, obgleich der Berg, welcher seine
kungsart der Vulkane. Berlin 1823. S. 1 3 .) beweist durchschlagende Beispiele den notliwendigen Zusammenhangder, vulkanische Ausbrüche und Erdbeben bedingenden,Naturgewalten. Wir mögen uns nicht versagen, desseneigene Worte darüber liier wiederlauten zu lassen.
« Selbst die Erdbeben , welche so furchtbar diesenWclttheil (Amerika) heimsuchen, liefern merkwürdigeBeweise von der Existenz unterirdischer Verbindungen,nicht bloss zwischen vulkanlosen Ländern , was längstbekannt ist, sondern auch zwischen Feuerschlünden ,die weit von einander entfernt sind. So stiess der Vul-kan von Pasto östlich vom Flusse Guajtara , drei Mo-nate lang im Jahr 1797 ununterbrochen eine hohe Rauch-säule aus. Diese Säule verschwand in demselben Augen-blick , als 60 Meilen davon das grosse Erdbeben vonJiiobamba und der Schlammausbruch der Moya dreissig-bis vierzigtausend Indianer tödteten. Die plötzliche Er-scheinung der azorischen Insel Sabrina, am 3 otcn Ja-nuar 1811 , war der Vorbote der fürchterlichen Erdstösse,welche weiter westlich im Monat Mai 1S11 bis zumJunius 181 3 fast unaufhörlich, erst die Antillen, danndie Ebenen des Ohio und Missisippi, und zuletzt diegegenüberstehenden Küsten von Venezuela erschütterten.Drcissig Tage nach der gänzlichen Zerstörung der StadtCaracas erfolgte der Ausbruch des Vulkans von SandVincent in den nahen Antillen. In demselben Augen-blick als diese Explosion erfolgte, am 3 oten April 1811,wurde ein Schrecken erregendes, unterirdisches Getösein allen Theilcn einer Landstrecke von 2200 geograph.Quadratmcilen vernommen. Die Anwohner des Apure,beim Einfluss des Rio Nula, verglichen dies Gesöse ebenso, als die fernsten Küstenbewohner, mit der Wirkung