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lieh aus Leuzit, Augit und Glimmer, und zwar fastin dem gleichen Vcrhiiltniss.
Woher entstand demnach ein so grosser Un-terschied in der Gestalt ihrer Oberfläche? Es willuns bedünken, als könne man keinen andern Grundangeben, als einen Unterschied in den Graden derFlüssigkeit. In der That floss die Coutrel’scheLava, welche an dem Fusse des höchsten Kegelshervorquoll und aus dem Lavatiegel herrührte, durchdas Innere des Berges überall bedeckt, während dieLava des letzten Ausbruchs sieh erst bis zum Hundedes Kraters erheben und unbedeckt den Abhangdes Berges hinabströmen musste, ehe sie zur Ebenegelangte.
Es mussten demnach die Grade der Erhitzungund der Flüssigkeit der ersteren Lava weit bedeuten-der seyn , als die Erhitzung und Flüssigkeit der Jün-gern ( 1 5): letztere musste sich daher auch weit schnel-ler abkühlen, ehe sie zur Pedamentina gelangte, unddaher j'ene zähe Flüssigkeit erhalten, welche wiroben beschrieben haben.
Die Coutrel’sche Lava floss in einem Kanäle,welchen sich der Strom bei seinem Ausfluss aus demSchlunde selbst gewühlt hatte: sie schien ein ge-schmolzenes Metall, das in eine Form gegossen wird.
Aeusserst merkwürdig bleibt hierbei die fast giinz-
i3) Die grosse Flüssigkeit der C o u t r e 1’sclicn Lava ist vondem Ritter Monticclli bemerkt worden. S . Giovnaleenciclopedico del anno 1821. Gennaro. No. 1.
A. d. V.