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Dagegen neigen wieder andere sieh zu der Mei-nung, der Schwefel scy kein einfacher Siolf und werdein der Lava, wenn ihre Temperatur ani'ange sich herab-zuslinunen , erzeugt.
§. 25 . Nachdem wir unsere Versuche beendigthatten, verfügten wir uns nach der Einsiedelei ,um den neuen Schlund, welcher den Raum des Cou-trcl’schen Kegels eingenommen hatte , und die dar-aus im Jahr 1821 hervorgebrachte Lava einer genauenUntersuchung zu unterwerfen.
Die Oberfläche dieses Lavastroms ist nicht ausunzusnmmcnhängcudcn Lavabrocken gebildet, wie jenedie wir so eber^ verlassen haben : sondern ist auseiner Art von zelligem und schlackenartigen Teig ge-bildet, der stellenweissc die Form gedrehter Seileannimmt, weshalb denn auch diese Art der Lava denNamen Seil-Lava erhalten hat. Die Spalten diesesStroms sind sehr verschieden von jenen der übrigenLavaströme: es sind nämlich Längsrisse, fast in gra-der Linie sieh darstellend , die sich bin und wiederkreuzen. Man könnte ihr äusseres Aussehen mit demTeige eines zu stark.gegohrenen Brodes, das geboi’stcnund runzlich geworden, vergleichen, mit Ausnahmeder Stellen, wo die Seilform ihre Krümmungen undWindungen zeigt, und welche höchstwahrscheinlichelastischer Flüssigkeit ihre Entstehung verdanken.
Trotz dieser Verschiedenheiten der Oberflächeist das Wesen dieser Laven fast ganz dasselbe, wiedas derjenigen , welche dem Ausbmche, von dem wirjezt schreiben (1822) angehören: sie bestehen näm-