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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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liehe Wärmeleitungs - Unfähigkeit des Randes diesesKanals, den man ohne Gefahr von anssen mit derIfand berühren konnte, während die glühende Flüs-sigkeit innerhalb fortströmle: aber auch die innereSeite des Randes tlieilte nicht den Hitzegrad derFlüssigkeit, sondern hatte eine weit niedrigere Tem-peratur (*).

) Vergl. vorstehend. §. g. Die sehr geringe Wärmoleitungs-fähigkeit der vulkanischen Massen und der damit zusam-meniallende Umstand, dass man die erkalteten Krustender Lavaströme betasten und betreten kann, ohne ver-hältnissmässig bedeutende Hitze zu spüren, währendunter denselben die Lava noch fortfliesst, und dann dieoft unbedeutenden Veränderungen, welche man hei selbstin geringen Hitzegraden leicht verbrennbaren und zer-störbaren Körpern wahrgenommen bat, die zufällig vonder Lava ergriffen und eingcsclilosscn waren: veran-lassen, dass die Intensität der Ilitzc derlliesscnden Lavalange verkannt und zu niedrig t.axirt worden ist. Manbatte blos die äussern Erscheinungen ins Auge gefasstund zu wenig auf die physischen Eigenschaften derMassen geriicksichtiget; eine so geringe Wärmeleitungs-fähigkeit der Lava war eben so wenig vermuthet worden,als man hinreichend bedacht halte, dass Körper, diemehr oder weniger vor der Einwirkung der Luft geschütztwaren, in hohen Hitzegraden sich anders verhaltenmussten, als wenn hei gleichem Einfluss der Wärme auchder Einfluss der Atmosphäre noch statt findet. Hier-durch irregeleitet, nahmen Dolomieu und Menardde laGroye bei der Behauptung, dass die Intensität derHitze der Lava nicht sehr bedeutend scy, zur Erklärungder Flüssigkeit derselben, eine dem Feuer fremde Ur-sache an; sie suchten diese in bei der Erkaltung sichverflüchtigenden Schmelzmitteln. Bi eislak hat diese