ein andrer Tlieil, mit salpetersaurem Silber behan-delt, gab einen dichten, weissen und häufigen Nie-derschlag, der sich an der Sonne schwarz färbte:dieser Niederschlag war in Salpetersäure unauflöslich,löste sich dagegen in Ammoniak auf. Der hydro-chlorsaure Baryt verursachte einen weissen Nieder-schlag, doch in geringer Quantität, und in der Salpe-tersäure nicht lösbar, und eine Platinauflösung liefertesehr wenig eines gelben Niederschlags. Die übrigenangewandten Reagenzien zeigten nur negative Wir-kungen, und es bestand daher das erwähnte Salz aus:
1) Chlor - Natrium ,
2 ) Chlor - Kalium ,
5) schwefelsaurem Natron ,
4) schwefelsaurem Kali. ( 2 )
§. 9 . Der kleine Ausbruch aus der Mündung,welche sich an dem Fusse des grossen Kegels gebil-det hatte, dauerte nur wenige Tage. Die Materien,welche versucht hatten, sich auf jenem Wege Luftzu machen, fielen in den Mittelpunkt des Kraterszurück, und unterhielten einen lebhaften Ausbruch,aus den beiden im §. 5. beschriebenen Mündungen.Uebrigens bestand aller Auswnrf aus Schlacken undRauch, nur dass die Menge der Dämpfe unermesslich
2) Dieser an Ort und Stelle vorgenonnnene Versuch wurdezu Hause wiederholt, wo man die verschiedenen Salzedurch Verdampfung und Krystallisation auszuscheidenbemüht war. Das Chlor-Natrium wurde vorherrschendgefunden, und betrug etwa 80 Proc. im Verhältnis! zuden übrigen Salzen.
A. d. V.