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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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abgeschnitten, während der andere sich fast horizon-tal verbreitete. Was aber besonders merkwürdig war,ist, dass die Wiinde von oben nach unten und indie Quere gerissen waren, so dass sie aus einerMenge einzeln stehender ungeheueren Massen zu beste-hen schienen: diese Massen bestanden augenschein-lich aus Trümmern von Lava, Schlacken undßimsstein,welche körnigverwachsen waren. Wirersahen aus dieserim Fluge gemachten Beobachtung, dass die Gewaltder 'Hitze und der heissen Dämpfe auf die innerenFelsen und ihre Thcile eben so gewinkt haben musste,wie wir es auf der Oberfläche erkannt hatten.

§. 6. Die liydrochlorsauren Dämpfe gestattetenuns nicht, unsere Beobachtungen fortzüsetzen. BeimZurückgehen besuchten wir die Trümmer der sechsim Ausbruch des verflossenen Jahres hervorgetriebenenKegel, und näherten uns demjenigen, in welchender unglückliche Coutrel sich am 16. Jänner i82rhinabgestürzt hatte. Die' inneren Wände dieses Ke-gels waren mit einem schneew r eissen Salz überzogen ,welches wir für Chlor-Natrium (Meersalz) erkann-ten, dem einiges schwefelsaures Natron und schwe-felsaures Kali beigemischt war.

§. 7. Das Jahr 1821 war seinem Ende nahe, derHerbst war aussergewöhnlich trocken und dürre : dieersten Regen fielen gegen Ende Dezember und dauer-ten bis in die Mitte Januar des neuen Jahrs. Des-senungeachtet nahmen in den ersten Tagen des neuenJahrs die Quellen zu Resine , St. Jorio , und inson-ders um den Vesuv gelegenen Orten sichtlich ah.