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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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man Man d e Ist e i u artig nenne» könnte: dieSchwe-l'eldämpfe nämlich , welche sich durch die Zwischen-räume der Krusten von körniger Textur durchdräng-ten, licssen in denselben schöne rhombische Oktae-der und nadeli'örmige Krystalle zurück.

Diese Verbindungen, welche der Vesuv zuZeitenhervorbringt, sind ihm indessen nicht ausschliesslicheigen, die Solfatara, in welcher die vulkanischenThäligkeiten langsam und ohne Unterbrechung ander Bildung und Zerstörung unorganischer Körper ar-beiten , bietet in dieser Hinsicht noch weit interes-santere Beobachtungen dar, welche den Gegenstandeiner besondern Abhandlung ausmachen werden.

§. 5. Als wir bei dem schrägen Schlundeangekommen waren, bekamen wir Lust hinabzusteigen,um die Sublimationen zu beobachten , und die Naturdes dichten und weisslichen Rauchs zu untersuchen,der langsam aus der Tiefe aufwärts drang. Der RitterA 11 1 i n o r o von Florenz und seine liebenswürdige Gattinwaren mit uns, und auch sie waren neugierig in denfeuerspeienden Schlund hinabzusteigen. Kaum wa-ren wir indessen ins Innere getreten, als wir unsvon einer Wolke saurer Dämpfe umhüllet sahen, deruns zwang schleunigst zum äussern Rand zurückzu-kehren. Die Dämpfe schienen der Hydroclilorsäureanzugehören.

In der kurzen Zeit, welche es uns vergönnt war,im Innern dieser Mündung zu weilen, bemerkten wir,dass die Gestalt der Höhle von jener eines Trichtersoder eines umgestürzten Kegels weit abwich: einTheil der innern Wand war nämlich völlig sleilrecht