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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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mit Lavageröll und Bimssteinen bedeckt, welche frischausgeworfen waren, und durchaus keinen Zusam-menhang untereinander zeigten. Ehen solche Trüm-mer, nur grösser, bedeckten die Oberfläche des altenKraters. Aber hier bot sich uns eine interessante Beob-achtung dar: nämlich da, wo jene Lavatrümmer nichtvon innerer Glut beseelt waren, blieben sie gesondertund für sich, da aber, wo Trümmer von dei'selben Artinnerlich erhitzt waren, oder von dem heissen Rauchdurchzogen wurden, da wuchsen sie zusammen, undso stark war die Festigkeit ihrer Verbindung , dass sienur durch schwere Schläge mit dem Hammer auf diezäh gewordene Oberfläche getrennt werden konnten.Das Gerolle von Lava, Schlacken, Bimsstein und Sandhatte sich demnach granitartig verbunden, das heist,es war ohne Bindemittel untereinander verwachsen. ( )Indem wir uns unterwegs mit der Untersuchungdieser vulkanischen Aggregate beschäftigten , gelang-ten wir allgemach auf die beiden neuen Kegel, dieOberfläche derselben -war mit Bruchstücken derselbenGattung , wie wir oben beobachtet hatten , bedeckt,nur war die Festigkeit derselben da grösser, wo dieinnere Temperatur höher war. Die vulkanische Thä-tigkeit begnügte sich nicht damit, bloss unzusam-menliände Materien zu vereinigen und daraus Gebirgs-arten -von körniger Struktur zu bilden, sondern siebrachte noch eine ganz andere Gebirgsart hervor, die

*) Aehnliche, nur weniger ausgezeichnete, Erscheinungenerwähnt auch L. von Buch in seinen geognost. Beob-achtungen auf Keiscu. II. S. 99.

A. d. U.