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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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§. 5. In der Tlidt war die Trägheit des Vulkansnicht von langer Dauer : in der Nacht vom 7 . Okto-

ihn bis auf den Gipfel des Sandkegels zu besteigen,welcher damals die oberste Spitze des Berges bildete.Ich will hier inittheilen , was ich sah: die Vergleichungzwischen dem Zustande des Gipfels in jener Epoche unddem heutigen Zustande desselben wird die grossen Ver-änderungen bemerklicher machen , welche in den spä-tem Eruptionen entstanden sind. Uehrigens ist auch soselten die Möglichkeit geboten, den Gipfel eines Feuer-berges zu besteigen, während die Lava von seinen Ge-hängen helabfliesst, dass die bei einem so seltenen Mo-ment angestellten Beobachtungen vielleicht einiges In-teresse bieten durften. «

«Wir verliesscn den kleinen Lavastrom, welcher ausdem Krater selbst getreten , am südwestlichen Abhangedes Kegels herab- und nach der Richtung auf Torre delGreco hinfloss. Dieser Strom, welcher seit einigen Stun-den aufgehört hatte zu fliessen , hatte von Neuem wiederzu fliessen angefangen, während wir den Vesuv bestiegen.In dein Augenblick , wo wir die Lava verliessen , umzum Krater zu gelangen, liess sich eine starke Detona-tion vernehmen , und eine Säule von Sand und Raucherhob sich aus dem Gipfel des Vulkans in der Gestalteines dunkelgrauen Gewölkes; sie verbreitete sich regen-schirmförmig und endlich durch den Wind über un-sere Köpfe. Die Steine , deren mehrere beträcht-

lich waren , fielen vor unsern Augen und mit Ge-räusch auf die äussere Fläche des Saudkegels nieder.Der Boden um uns herum war mit ähnlichen Steinen, vonschlackigem Ansehen mit glasiger Oberfläche, bestreut,welche der Vulkan die vergangene Nacht und selbst inden ersten Stunden dieses Morgens ausgeworfen hatte.Die Zahl und das Volumen dieser Steine wuchs in dem