fast graden Linie liegenden Kegeln, und gaben demKrater eine ganz verschiedene Gestalt. Der neuellauptkegel, von ununterbrochenen Stössen, die ausdem Grunde des Beiges anfstiegen, erschüttert, zer-fiel in Trümmern, und leztere bildeten am äusser-sten Bande des alten Schlundes , östlich , einen gros-sen Iliigel, durch welchen die oben erwähnten zwei(Dehnungen verschlossen wurden.
In dieser Epoche zeigte der grosse Krater nichtsals Spalten oder Risse, welche die Temperatur der At-mosphäre hatten : man sah keine Rauchsäulen, keineDämpfe von irgend einer Art: man schien auf einemausgebrannten Vulkan umherzugehen, während manin der Wirklichkeit auf dem Gewölbe eines Feuer-heerdes wandelte, das von den leisesten Tritten wieder-hallte.
Die Ebene des Kraters, gegen Süden geneigt,zeigte eine ungleiche mit Hügel bedeckte Oberfläche,besonders gegen den nördlichen und östlichen äusser-sten Rand des alten Kraters, wo sich der oben er-wähnte grosse Iliigel von der neuesten Bildung erhob:dieses war der Deckel des grossen Feuertopfs, inwelchem sich die Massen für neue Ausbrüche sam-melten (’).
*) Der Professor ‘L. A. Neck er theilte in der Bibliothcqueuniverselle, T. 23 . Sciences et arts. 1823. S. 223. heiGelegenheit eines Auszuges aus dem gegenwärtigen Werk e,eine Beschreibung des Vesuv - Gipfels nach seinem Zu-stande in 1820 mit, welche wir in der Verdeutschunghier vollständig wiedergeben wollen.
» Ich hatte Gelegenheit den Vesuv am i 5 . April1820, wahrend der Eruptions-Epoche, zu besuchen und