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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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dieser Epoche an öffneten sich allgemach andere Mün-dungen von weit geringenn Umfange, wodurch deralte Schlund beinahe bedeckt wurde, und im Jahr1820 erhob sich endlich einer dieser Feuerschlündein der Form eines abgestumpften Kegels. Man musstediesen Kegel erklettern, um sich zu überzeugen, wieer sich durch die Auswiirfe einiger im Jahr 1819 indem alten Krater entstandenen Mündungen gebildethatte, und um eine neue OelFnung zu beobachten,welche sich ebenfalls im Süden jenes Kegels, abertiefer unten darstellte.

Wahrend dieser Kegel durch wiederholte Aus-würfe allmäblig an Hohe zunahm, strömte aus dermittäglichen Seite des höchsten Kegels , nämlich deseigentlichen Vesuv's , ein wenig oberhalb der Peda-mentina, ein Lavastrom, welcher durch die gespalteneSeite eines Hügels hervordrang. Dieser kleine Ausbruchfand übrigens mit solcher Ruhe Statt, dass der PrinzChristian Fr i de rieh v. Dänemark (*) und derFlitter Davy das Vergnügen hatten, sich mehrere Stun-den lang am Orte der Lava-Ergiessung aufzuhalten,Beobachtungen anzustellen und Versuche zu machen.

§. 2. Während den aufeinander folgenden Aus-brüchen von 1820 und 1821 erschienen an der nord-östlichen Seite des Pesuvs sechs verschiedene Oeif-nungen , an den Spitzen von sechs kleinen in einer

*) Vergl. dessen Beobachtungen am Vesuv angestellt im Jahr1820 in von Leonhards TasCheub. f. d. ges. Mine-ralogie. XVI. 1. S. 1 1 ".

Anm. d. Uebers.