XV
Wir liabtfli mit Genauigkeit die bestimmte Wie-derkehr der erhöhten Thätigkeit hei den vulkanischenAusbrüchen und ihre Unterbrechung durch eben sobestimmte Ruhemomente beobachtet. Lassen sich auchfür den Augenblick noch keine bedeutende Folge-rungen dasaus ziehen, so können doch diese Beob-achtungen vielleicht mit derZeit mit dazu beitragen,den dichten Schleier zu lüften, womit die Natur dasGeheimniss ihrer vulkanischen Wirksamkeit verdeckt;welche letztere an die physische und allgemeine Bil-dung unserer Erdkugel geknüpft zu seyn scheint.
Auch für den Scheidekünstler und den Geologendürfte unsere Arbeit nicht ohne Nutzen seyn: diesewerden daraus entnehmen, dass schwefelige Siiureund selbst Schwefel , was von vielen bezweifeltwurde, in der Lava, welche zu fliessen aufgehörthat, wirklich vorhanden sind; und dass die Rauch-säulen der Lava, ehe sie gänzlich erkaltet, wirklichKohlensäure aushauchen. Diese Säure, nachdem siebei den vulkanischen Erscheinungen ihre Rolle aus-gespielt hat, bildet dieMofetten, welche, nach gros-sen Ausbrüchen, am Fuss und längs der Windungendes Berges an verschiedenen Punkten erscheinen;noch mehr, sie erklärt die Bildung vieler kalkigenGebirgsarten r welche in ihrer Masse, oder in ihrenDrusenräumen vulkanisirte Substanzen enthalten.