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Allgmeine Übersicht der Reformations-Geschichte : nach 1. B. der Könige VIII. v. 56-61 ; eine Predigt, am hundertjährigen Jubelfeste der Einweihung der ev. reformirten Kirche zu Bracht
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erst und vermachte in ihm, seinem Orden denewigen Fluch der Menschheit. Ferdinand sahsie als ein Mittel an, durch Einziehung derGüter der Verurteilten ungeheure Summenzu sammlen und bald wurde aus einem Werk-zeug despotischer und hirarchischer Unterdrük-kung ein Instrument der Habsucht.— DieVernunft unter den blinden Glauben gefangenzu nehmen und die Freiheit des Geistes zu stür-zen war das Ziel diesesInstituts. Freundschaft,eheliche Liebe und alle Triebe der Natur wußtees zu beherrschen, seine Schlingen lagen in jederFreude des Lebens. Wohin es seine Horchernickt bringen konnte, versicherte es sich der Ge-wissen durch Furcht, gab sich für allgegenwär-tig und allwissend aus. Jeder Ketzer war desTodes Beute, alle Ansprüche an die Mensch-heit hatte er verlohren. Die leichteste Untreuean der Kirche, ein bescheidener Zweifel an derUnfehlbarkeit des Pabstes war schreklicher straf-barer als Vatermord. Mit raffelnden Wagenfuhr die Inquisition in dunkler schwarzer Nachtan die Thür des vermeinten Verbrechers. BeiTodesstrafe mußte die Thür geöfnet werdenund der Gatte wurde von seiner Gattin undseinen Kindern gerissen. Nichts konnte dannretten von dem Arm der Inquisition, keineThräne, kein König selbst.

In die Tiefe wurde der Jnquifit geworfen,und so lange gequält, bis er bekannte, was

die Inquisition vorwarf und alsdann wurde er

jum Tode geführt.

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