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Mandaten droheten ihnen den Untergang. DieSache des Churfürsten Hermar, machte Aufse-hen. Das Domkapitul, die Universität, unddie Geistlichkeit zu Cölln riefen den Pabst undden Kaiser um Hülfe und Beistand gegen dieReformation an, und erhielten sie. Bedenk-lich waren allerdings diese Umstände, aberglücklich gieng es doch noch für die Reforma-tion. Herzog Wilhelm hielt den ersten Artickeldes Vergleichs nicht und wenn er es thunmußte, so that er es nur zum Schein.
Aber noch ein andrer Umstand wurde be-denklicher für die Reformation. Im Jahr1545 brach der berühmte SchmalkaldischeKrieg aus. Die Protestantischen Fürsten rük-ten, als sie die nahe Ausführung des grossenEntwurfs Carl V. die protestantischen Bun-desverwandten zu unterdrücken und sich zumHerrn von Deutschland zu machen, befürchtenmußten, mit einer ansehnlichen Macht ins Feld.Im Anfang schien der Krieg zum Vortheilder Protestanten auszuschlagen; allein dasBundes - Heer wurde bald getrennt, da derChurfürst von Sachsen das Heer verlassen undsein eigenes Land gegen Herzog Moritz vonSachsen vertheidigen mußte. Karl benutztedieses, bereitete sich nun im folgenden Jahre1 547 zum Angrifder einzelen SchmalkaldischenBundesgenossen und der Churfürst von Sach-sen sollte das erste Opfer sein. Damit derselbeaus Niedersachsen und Westphalen nicht unter-stützt würde, erhielt der in den Niederlanden
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