Varbericht.
Seite und wären beinahe das Opferdes Gedränges geworden. Meine Angstwurde groß und ich verlohr die Hof-nung, hier mir deurkchkcit reden zu kön/neu. Aber kaum war die Kirche ange-füllt, jeder Plaz besetzt; kaum war dasLied in unserem Gesangbuch—di. 152 —angestimmt: so herrschte auch tiefeStille, allgemeine Aufmerksamkeit, hö-here Andacht. Selbst die Katholicken,welche Zuhörer waren, beobachtetenStille und Anstand. — Liefen Eindrukmachte der Strom der Rede, welchegleich von mir gefordert wurde, als ichvon der Kanzel kam. Frühe eilte ichwieder nach Hause« werl ich befürchtet, dasder Fanatismus, und die Bigotterie, welchein dortiger Gegend die Provianten noch fürdie Urheber des jetzigen Krieges halten, michzuletzt insulkiren würden. Alles lief ruhig ab,nur daß man den Fuhrmann, der mich unddie Meinigen nach Haust fuhr, mit Steinenverfolgte, die doch zum Glück wenig schadeten.
Dir meine liebe Brachter Gemeinde, dir,deinen Kindern und Enkeln sey diese Predigtein Denkmal der Güte des guten VarerS imHimmel, der euch die Freiheit schenkte, Gott,nach eurer weist, ohne Opfer, Bilder- undCeremoniendicnst, Lm Geist und m der Wahr-heit anzubeten!
H. S. van Alpen.
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