Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
719
Einzelbild herunterladen
 

'der Menschen und Thiere, rc. 719

ner-EyeübereinerLampeausgebrüttet.DieLampe giebst ihm nichts mehr als War-me. Derowegen weil sie die Stelle derHenne vertreten kan; so kan auch diesenichts weiter dabey thun, als daß sie eserwärmet. Blosse Warme kan aus einerUnförmigen Materie keinen Cörper her-vorbringen,der aussoviel Gliedmassen zu-sammengesetzet ist. Denn die Warmebringet bloß eine unordentlicheBewegungunter einander vor. Derowegen mußetwas aus Gliedmassen zusammengesetztesschon im kleinen vorhanden seyn, das bloßvon der im Eye vorhandenen Nahrungerwachsen darf, und da cinEye nicht frucht-bahr ist,es habe denn der Hahn die Hennegetreten, muß dasselbe durch den männli-chen Saamen hinein gebracht werden.Da nun darinnen eine grosse MengeThierlein vorhanden sind (tz.yy.N. Hl.Lxpei'.); so findet man etwas dergleichenin ihm, was man dazu nöthig hat, daß einEyerlein fruchtbahr wird.

(a), der die ungebrütteten Eyer mitFleißbetrachtet, sowohl die fruchtbahren als dieunftuchtbahren, hat zwischen beyden ebendiesen Unterscheid gesunden, daß er in je-nen mitten darinnen wie ein aschenfarbigesSäcklem gesehen, darinnen er eine kleine

Frucht

(s) <ls svo illcubzto,