711 - Op. XVI. von Erzeugung
sondert worden, die ihre Gange in dieMut-ter - Scheide haben, man auch nicht er«weisen kan, daß sie wie der männliche Saa-me in die Mutter hinein kommet; ja wirauch nach diesem sehen werden, daß ohnedieselbe die Empfängnis sich erklären läs-set; so hat man nicht gnugsamen Grund,warumb man siefür einen Saamen anse-hen will, das ist, für eine Materie, diemit zur Erzeugung der Frucht erfordertwürde.
Wiedie §' 442« Als seine Observati-
Em- onen. mit den Thieren der Hirsche undpfängnis Tann-Hirsche fleißig anstellte,chahm er umgeschiehet den l r und 14 'Novembris in der Mutterein Eyelein wahr, und ward dadurch ge-wiß, daß nun die Empfängniß geschehenwar, maassen bekandt, daß die Frucht inMutterleibern Häuten als wie in einemEye eingewickeü ist,auch er selbst niemahlsLu den ersten Monathen nach der Em-pfängnis die Frucht anders als wie ein Eyegefunden (a). Nun trifft man in den Ey-er-Gtöcken(»E'rH),die zu beydenSeitender Mutter sind, eben solche Eyerlein, obzwar etwas kleiner an. Derowegen wargleich die Vermuthung, daß sie daraus inden Leib kommen müssen. Damit man
nun
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