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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
715
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der Menschen und Thiere rc. 71 5

nun dessen desto mehr versichert wäre, hatMc/-- folgenden Versuch angestellet. Erschnitt einen Hund, nachdem er gelaustenhatte/ von derlincken Seite aufund nahmden daselbst liegenden Theil von der Ge-bähr-Mutter heraus. Weil er nun merck-te, daß im Eyer-Srocke zwey Eyer grossser aussahen als die übrigen, band er zwsssehendem Eyer Stocke und der Mutter-Scheide die Gebahr-Mutter und heilsteinnerhalb 8 Tagen die Wunde wieder zu.Als er nach 20 Tagen den Hund eröffnete,fander in dem verbundenen Theile zweyjunge: hingegen in dem andern Theile ge-gen die Scheide war keines anzutreffen.Es war demnach hieraus klar, daß das Ey-erlein durch den männlichen Saamen an»fängt zu wachsen und aus dem Eycr-Sto-cke m dieMutter gebracht wird. So baldes nun da hinein kommet und hinten an-wächst ; so ist auch die Empfängniß-gesche-Heu.

§.44?. Man findet keinen Weg, da«durch der Saame zu demEyer-Stocke undaus diesem das Eyerlein in die Mutter kom-men kan, als die Mutter. Trompeten (r« -die zu beyden Seiten derMutter über den Eyer-Stöcken liegen. Daman nun bey schwangeren Weibern, wel-che verstorben,Kinder in derMutter-Trom»pete gefunden, woselbst das Eyerlein ange,

wach-

Wie dasEyerleinan dieMutterkommet.