der Menschen und Thiere, re. 7i r
Mannleincn zugehalten (3). Weil mannun ohne demwahrnimmet, daß nach ge-schehenemBeyfchlaffe der Saame wiederheraus fleußt; so ister auf die Gedanckengerathen, als wenn gar nichts davon indieMutter hinein käme. Unerachtcr er nunsich auf eine Erfahrung vieler Jahre be-ruftet; so lasset sich doch daraus noch nichterweisen, daß kein Saame hineinkommen,weil man bey Eröffnung keinen darinnengefunden, maaffen in der Mutter wie inallen innern Theilen der Thiere eine gelin-de, aber doch durchdringende Warme ist,wodurch der Saame nicht allein flüs-sig , auch gar in einen subtilen Hauchaufgelöset wird, der in die Schweiß-Löcher der Mutter hinein dringen, auch beyder Eröffnung verrauchen kan. Weilwir aber bey Eröffnung der Thiere. ehe sieerkalten, ordentlich finden, daß ein Dampfaus den innern Theilen in die Höhe steiget,welcher insonderheit in Verkalken Luft wohlzusehen ist; so lässet sich daraus nicht ur-theilen, ob der Saame, der in dieMutter hinein kommen ist, in einenDampf aufgelöset wird,oder nicht.Es stim-,met unterdessen doch demvermögeseiner eigenen Versuche, die er zu demVy 4 En--
(3) Lxercit. 67. cle Aencisr. »nimAl. x>. m.