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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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699
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Cap. XI V. Von den Suitten. 69-

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hen, keinesweges aber der Geruch vor sichhineinkommet, oder auch, wo ferne solchesgeschiehet, die Geruch-Staublein nichtKrafft genung haben, die Nerven Hausteinauf gehörige Weise zu bewegen, hat

durch einen Versuch erwiesen, indem er einem Hunde die Luffc-Röhre aus-geschnitten und herausgewendet, daß ernicht mehr durch die Nase Lufft an sich zie-hen können, und gefunden, daß ihm als-denn auch der Geruch auf einmahl vergan-gen. Da man in der Chymie findet, daßwohlriechende Sachen entweder vielSaltz,oder viel Oele geben, hingegen die wenigoder gar nichts von beyden haben, auch ei-nen schlechten Gcrgch von sich geben ; sohat man langst daraus geschloffen, daß dieGeruch, Staublein durch Vermischungsubtiler Oel'und Saltz-Stäublein mitein-ander entstehen.

§. 4?2. Dem Geschmacke dienet dieWie esZunge, welche mit drey Hauten übevzogen, mit demdavon das unterste Haustein das subtileste Ge-ist und das Zungen - Haustein ( sch'^E' genennet wird. Es

sind in der Zunge viel Nerven, die sich inkleinen Aestlein hin und wieder zertheilenund endlich gleichsam in kleinen Wartzleinsich mdigen, wie insonderheit