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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
695
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(^gp. XIV.Von den Sinnen.

und die Stimme an die Zahne ein weniganstöffet, die nicht gar zu weit von einandergebracht sind. Das i wird wie das e aus-gesprochen , nur das dieZunge in der Mit-ten etwas erhaben gemacht wird, damitder Raum zwischen ihr und dem Gaumenenger wird und, weil sich dieLuffr alsdenngeschwinder beweget (§.Z48), die Stimmeetwas starcker an die Zähne anschlagt.Das o und u entstehen durchdie Lagen derLippen. Wenn sie hinten gegen den Win-ckel zu beyden Seiten einander berühren,mitten im Munde aber von einander blei-ben und daher ein wenig hervor gefpiztwerden, wie wenn man blasen wil; so höretman das o; hingegen erschallt das», wennder Mund mehr zugespizt wird, wie wennman starck blasen wil. Und solchergestaltkan man einem, der da redet,aus dem Mun-de absehen, was er für einen lautbahrenBuchstaben ausspricht. Die stummenBuchstaben werden nicht weniger durchVeränderung der Figur des Mundes, unddurch Hülste der Zunge und Zähne formi-ert , und lautbahr gemacht, wenn laut-bahre dazu kommen. E. das m erfor-dert ein« starcke Zusammendruckung derLippen, das p cme noch siarckere, das baber eine gelinde. Wenn demnach zudemm ein a vorher kommet, so thut man denMund wett auf und druckt die Lippen vor-Xx 4 nett