Ly4 ^np. XIV. Vsn den Sinm ri.
und nieder bewegen, und zwar sehr schnelle,bekommet der Athem, welcher heraus fäh-ret, eine solche Erschütterung,als zur Stim-me nöthig ist. Es löstet sich auch der Ritz,wodurch der Athem aus der Lunge fahret,durch besondere Mäuslein erweitern undenger machen, nach dem die Stimmegroboder klein seyn soll. Und eben deswegenhaben Kinder und Weibs-Personen eine ;feine Stimme, weil bey ihnen der Ritz im ,Kopffe der Lufft-Röhre enge ist.
Die Bewegung der Knorpel im Kopffe,so einer Erschütterung gleichet, kan manmit dem Finger fühlen, wenn man unter <bem Reden denselben von aussen oben andie Gurgel leget. Die Stimme wird zurSprache, wenn sie durch den Mund, dieZunge, den Gaumen, die Zahne rc.aufver-'schiedene Art verändert wird , wie inson- zderheit Amman O) ausgeführet. Diekambahren Buchstaben kommen von derblossen Eröffnung des Mundes her. Wenn jman das a ausspricht, bleibet die Zunge ^unbeweglich liegen und der Mund wird am -weitesten aufgethan, und fahret die Stim- ^me durch den weiten Mund ohne irgendwoanzustoßen heraus. Das e kommet heraus,wenn der Mund wenig aufgethan ist, dieLipven in ihrer ordentlichen Lage verbleiben
und
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