Esp. XlV. Von den Sinnen» 29z
Schall reÜLÄiret, und so weit entfer-net ist, daß der reÜL<Nrteerst wieder zurückekommet, wenn der andere schon aufhöret.
Weil er aber auchstarck gnungftyn muß,
so ist nöthig, daß er durch wiedcchohkte ir«-
üsxic>n wie in einer Röhre (§.19 lll.Lxper.)und einem Sprach-9t0hre (Z.20.
I'.HI. ^xper») verstarcket wird , wie z».
E. geschiehet, wenn viel glatte Stämmeder Baume in einem Walde nahe bey ein-ander stehen, oder auch Felsen einen einge-bogenen Winckel und engen Gang machen.
Je weiter das Lcko wegist, je mehr Syl-ben , ja Wörter saget es nach, denn jelangsamer kommet der i-eKoLUrte Schallzurücke und jemehr ist noch davon übrig,wenn der andere schon gantz aufgehörct. Wa§ die§ 4zo. Das merckwürdigste unter al-Stimmelem, was wir hören ist die Sprache. Ihre undMaterie ist der Athem,oder die Lufft, so aus Spracheder Lungen fahret. Der Athem gehet stil» 'b'le heraus und ist vor sich nicht lautbahr:wenn erdemnach lautbahr werden soll,müs-sen die Luffc - Cörperlein, daraus ex bestehet,in eine Erschütterung gesetzet werden (§.
428.). Und diesen lautbahren gemachtenAthem nennet man die Stimme» Erwird aber durch den Aopff der Luffc-Röhre (L---MFE) lautbahr gemacht rdenn in dem die dazu verordneten Maus-irin die Knorpel, daraus er bestehet, aufXx z und