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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
693
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Esp. XlV. Von den Sinnen» 29z

Schall reÜLÄiret, und so weit entfer-net ist, daß der reÜL<Nrteerst wieder zurückekommet, wenn der andere schon aufhöret.

Weil er aber auchstarck gnungftyn muß,

so ist nöthig, daß er durch wiedcchohkte ir«-

üsxic>n wie in einer Röhre (§.19 lll.Lxper.)und einem Sprach-9t0hre (Z.20.

I'.HI. ^xper») verstarcket wird , wie z».

E. geschiehet, wenn viel glatte Stämmeder Baume in einem Walde nahe bey ein-ander stehen, oder auch Felsen einen einge-bogenen Winckel und engen Gang machen.

Je weiter das Lcko wegist, je mehr Syl-ben , ja Wörter saget es nach, denn jelangsamer kommet der i-eKoLUrte Schallzurücke und jemehr ist noch davon übrig,wenn der andere schon gantz aufgehörct. Wa§ die§ 4zo. Das merckwürdigste unter al-Stimmelem, was wir hören ist die Sprache. Ihre undMaterie ist der Athem,oder die Lufft, so aus Spracheder Lungen fahret. Der Athem gehet stil» 'b'le heraus und ist vor sich nicht lautbahr:wenn erdemnach lautbahr werden soll,müs-sen die Luffc - Cörperlein, daraus ex bestehet,in eine Erschütterung gesetzet werden (§.

428.). Und diesen lautbahren gemachtenAthem nennet man die Stimme» Erwird aber durch den Aopff der Luffc-Röhre (L---MFE) lautbahr gemacht rdenn in dem die dazu verordneten Maus-irin die Knorpel, daraus er bestehet, aufXx z und