Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
678
Einzelbild herunterladen
 

678 (Hap. xm. Vsn der Ernährung

blüte gehet (^.41 z), sondern auch selbst zuBlute wird; so muß der Lei!) seine Hchh.rung von dem Blut erstellten. Wenn mandas Blut stehen lassen so setzet sich obenWasser, welches man zum Unterscheide desFließ-Wassers dasSaly XVajsee«m)oder auch schlechterdinges das Jassir desBlures zu nennen pfleget. Wenn man esin einem Löffel über ein Licht oderglüendeKohlen halt, sogerinnetes wie eine Gallert,ja wenn man es austrocknen last, so wildesdicke wie ein zeher Leim und endlich auch soharte wie er. Die härtesten Theile unseresLeibes, die Knochen,werden durch das vonker/>E ersonnene Instrument bloß vrnWasser und Warmein eine Gallert aufge»löset, und der Leim den die Künstler gebrau-chen, wird aus der Haut der Tbiere zuberei-tet. Derowegen brauchen die harten undfesten Theile deo Leibes kUne andereMmiezu ihrer Nastrungals das Wasser des Bu-tes ist. Alle Fasern desFleisches sind nichtsanders als über die maassen sehr subtileRöhrlem, die zusammen durch eine HauriurinBündlem gebuuden.DieseRöhrlem sindvoll Saßt, der nichts anders als Geblütte /und davon abgesondertes Wasser sevn kan.Und demnachist das Geblütte geschickt dengantzen Leib zu nähren

Dw der- §. 421. Wenn die Röhren in der, stet-

Le>b> fchemenFasernvoüSafft werden,so werden