664 dmp.XU 1 .Vstt der Ernährung
Hauc abziehet, und die Ader von dem Flej,sehe so weit ablöset, daß man mit einem Fan-den dazwischen kommen und sie bindenkan, dieselbe zwischen dem Orte, wo man siegebunden, und dem Hertzen gantz leer wird,von der andern Seite aber aufschwellt: da-her auch das Blut von dieser ^Leite haußgheraus sprühet, wenn man sie eröffnet, ausjener hingegen nur zMtz wenig herausIröpßelt. Und hieraus ist klar, daß die ge«meinen Blut-Adern das Blut demHertzmzuführe.Man kan auf eben die Weise erken-nen, daß die Puls-Adern das Blutvon demHertzen wegführen: es folget aber auch vorsich, daß es geschehen müsse, wenn einmahlgewiß ist,daß es die Adern hinbringeii.DosHertze wird durch einen Unterscheid in zweyHöhlen eingetheilet, deren eine die rechte, ^die andere die lrncke Hcrykammer geiM»net wird. Ich habe schon erinert, daß dirgrosse Hohl Ader in die rechte Hertz-Kam-mer gehet, und daraus zugleich die Lungen-Puls-Ader entspringet, die ihre Aeste durchdie gantze Lunge zertheilet (§.414). DasGebkütte demnach, was die Hohk-Ader mdas Hertze bringet,wirdvonihm in die Lun-gm-Puls-Ader ausgcsprützet und die be-sonderen Ventile oder Fallen hindern, daßes weder aus dem Hertzen wieder zurücke indie Hohk-Ader, noch aus der Lungen-Puls- IAder m das Hertze treten karr. West nun