dertNenjckeri und Thiere. 66z
was geschehen würde, wenn es aus einerSpritze heraus gespritzt würde, und begreiftdemnach ein jeder, daß dadurch keine Aen«derung in dem mildem Geblütte vermisch-ten Nahrungs-Saffte sich ereignen ^kan»
Wenn etwas eine wesentliche Verände-rungleidensoll, so müssen die Theile, diedurch Vermischung anderer Materien ent-standen, aufgelöset, einige Materien abge-sondert, andere von neuem damit vermen-get werden. Dieses aber geschiehet indemNahrungs-Saffte nicht auf einmahl, son-dern nach und nach, indem er viele Wegemit dem Geblüts durchpaßiret. Und da-
her ist nöthig, daß wir die Bewegung desEeblüttes genauer erwegen, und was sichmit ihm unterwegens zuträgst, überlegen.
H. 415. Wenn man acht giebst, wie die Wie sichBlut-Adern undPuls-Adem mit dem Her-tzm zusammen hangen; so kan man auchx"^^begreiffen, wie sich das Geblütte in dem Lei- wezct».be herum beweget. Der Unterscheid dergemeinen Blut-Adern und der Puls-Adernbestehet darinnen, daß jene das Blut demHertzen zuführen, diese hingegen es von ihmwieder wegbringen. Es hat schon Lobs «/r(3) angemerket, daß, wenn man einem le-bendigen Hunde oder einem aiwern Thiersan einem Orte, wo eine Ader frey lieget, dieTt 4 Haut
(3) l'rsA. park. 4. s. 12.F. y.p m. 47?»