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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
665
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der Menschen und Thiere. 66 ;

dieAeste der Hohl-Ader sich dmch den gan-tzen Leib zertheilen und nicht das geringsteBluEederleinzufindenist, welches nichtdaraus wie eine kleine Röhre aus der gros-sen abgeleitet würde, so muß alles in ihnenbefindliche Geblüttem das Hertze kommen.Da ferner alles Blut, was die Hohl'Aderins Hertze führet, in die Lungen-Puls-Adergetrieben wird,so muß auch alles in die Luii-> gen gehen, was aus der rechten Hertzkam-mcrherausgesprützt wird. In die linckeHertzkammer gehet die Lungen-Blur-A-der,die ihre Aeste durch die Lungen gleich-wie die Hohl-Ader durch den gantzen Leibzertheilet, und so wird von ihr das Blutaus der Lunge in das Hertze wieder zurü»^ cke geführet. Es gehet aber auch darein^ die cersise Puls-Ader, welche ihre Aestsdurch den gantzen Leib zertheilet, dergestaltdaß nicht das geringste Puls-Aederlein zufinden ist, welches nicht wie eine kleine Röh.re von der grossen abgeleitet würde. Danun das Hertze das Geblüte, welches es ausderLunge erhalt,wieder in die grossePuls-A«der aus der lincken Hertz-Kammer sprühet;so wird es dadurch von ihm durch dengantzen Leib weggeführet. Es wirdaberwre vorhin durch Fallen oder Ventile§ gehindert, daß weder das Blut aus dem! HertzenindieLungen-Blut-?lder,noch ausder grossen Puls-Ader in dasHertzezurückeTL 5 M-