656 Sgp. XIII. Von der Ernährung
ung angeben, weil der Magen z. E. einesHechtes kalt ist, dergleichwohl Fische, Frö-fche und Kröten verdauet. Jedoch geschie-het hier die Verdauung langsamer als inandern Thieren und bey dein Menschen,dieeinen warmen Magen haben: denn wirhaben Hechte viele Stunden, ja Tage ste-hen, nachdem sie gefangen worden, unddennoch finden wir noch Fische undKrötenin ihrem Magen, und die Fische sind öffterszum Theil verdauet, zum Theil noch umverdauet. Derowegen bielfft die Warmeallerdings die Dauung fördern. Sie brei-tet die Lufftaus, die in den Lufft-Löchernder genossenen Speise ist (§. i zz.D I.Txper.) und erweitert dadurch dieselben,daß die Feuchtigkeit, so im Magen ist, undinsonderheit der Magen «Drüsen-SOdesto besser Hineindringen und eine innereBewegung verursachen kan , wodurch dieTrennung der mit einander vermischtenTheilgen in den Speisen geschiehet. Daßweiter keine Ursache vorhanden sey, als diewir angeführet, welche zur Verdauung derSpeise etwas beytragen könnte, ist daherzuermeffen, weil wir im Magen nichts mehrfinden als den Magen-DrüsemSafft dieWarme und die Bewegung, dazu er durchseinen Baue aufgelegt ist und die er durchdie Bewegung des Hwergfelles erhalt.
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