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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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655
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der Menschen und Thiele. 6z 5

fahret auch die Speise, wenn sie erweichetworden , von einander. Es träget auchLasAkhemhohlen ein gleiches bey: denn in-dem wir die Lufft von aussen in die Lungenziehen, wird das Zwergfell, darunter derMagen lieget, niedergedrückt und drucketihn; so bald aber der Achem wieder aus denLungen fahret, gehet das Zwergfell wiederin die Höhe und der Magen giebt sich gleich-fals wieder in die Höhe. behauptet,daß die Bewegung des Magens allein hin-länglich sey die Speisen im Magen zuzer-brucken: allein zugeschweigen , daß dieHunde unmöglich aufdiese Weise die hartenKnochen verdauen können, so siehet manauch nicht wie durch blosses drucken, es magso siarck seyn als eswil, die innere Verei-nigung der kleinen Theilgen in denSpeisen,welche durch die Vermischung entstanden,aufgehoben werden kan, dergleichen in derVerdauung der Speise geschiehet. Wenndie Sachen nur klein gedrucket werden, sowerden sie dadurch nicht in ihre Elemente,das ist in einfachere Materie, durch derenVermischung sie entstanden, aufgelöset.Über dieses treffen wir im Magen einennicht geringen Grad der Wärme an , derdoch aber keinesweges so starck ist, daß er dieSpeisen zerkochen könnte, wie die Alten sicheingebildet: ja wir können auch die Wär-me nicht für die Haupt-Ursache derVerdau-

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