Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
654
Einzelbild herunterladen
 

654 dmp.XUl. Von der Ernährung

und nach diesem den Magen aufschneidet,man im Grunde des Magens denselben ineiner ziemlichen Menge antrifft. Er hatgrosse Berwandnis mit dem Speichel und,da dieser zur Dauung dienlich ist(H. 410.),man auch sonst im Magen nichts findet,weiches sie bewerkstelligen könnte, so muß >er die meiste Ursache derselben seyn. Ich sweiß wobl, daß der berühmte lvieclicus

(b>) diese Meinung Deswegen ver- 'wirfft, weil der Magen-Drüsen Safftauchden Magen angreiffen müste, wenn er dieKraffthatte das Fleisch welches wir essn,aufzulösen. Allein es hat eine gantz andereBcwandnis mit lebendigem Fleische, der-gleichen der Magen ist, und mit anderem,darinnen kein Leben ist. Denn wennauchhier derselbe irgcnds wo eindringen unddieThcilgen auflösen wollte; so wird doch sol-ches durch die stete Bewegung der SäDin allen Theilen des Cörpcrs gehindcrtrwebches unten deutlicher erhellen wird, wenn ^wir das Leben unseres Leibes deutlicher zu-erkennen uns werden angelegen seyn laffn. -Wenn die fleischigen Fasern, die im Magen j°rings herum gehen, sich zusammenziehen; -so wird die darinnen enthaltene Speistge- -druckt und der Magen Drüsen-Safft da- 'mit vermischet, und durch dieses drucken t

sah-

st)) iliO^usLulis^echeis^. m.67.