Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
647
Einzelbild herunterladen
 

der Menschen und Thiere. 64?

das hier der bewegliche Zahn, welcher mitdem Lauster überein kommet, unten undhingegen der unbewegliche , welcher dieStelle des Bode,uSrcr'ues vertritt, obenist. In dem aber die Speise von den Ba-cken-Zahnen^ zermalmet wird, laufft devMund vollSpeichel und wird mit derSpei«se vermischet. Und diese Vermischung devSpeise mit dem Speichel nebst ihrer Aer-malmung zusammen genommen ist es, wasman das Bauen zu nennen pfleget. DasKäuen befördert die Dammg im Magen,«nassen auch selbst die Chymie zeiget, daß,wenn man etwas auflösen will, dasselbe zu-vor in kleine Stücklein muß zerschnitten, 0-der sonst aufandere Weise zerdrücket oderzerquetschet werden-

(3) führet an , es pflege öfftcrs zu gesche-hen, daß die Speisen im Magen in einsFäulnis geriethcn, wenn man z. E. gar zugrosse Stückiein Fleisch verschlingte. Ober es aus der Erfahrung genommen , odernicht, lasset sich nicht wohl errathen. Al-lein es ist eben nicht nöthig, daß eine Fäul-nis im Magen entstehe ; es ist genung,wenn grobe Stücklein nicht genung aufge-löset werden. Dieses letztere kan man ersah-Ss 4 ren.

(g) IlMü. Z.lirull. 2. c!e cor-

pore unimgliUl). L. clillcre. r. srr. z.

P.M. LYI.

r