64k <"'ap. XNI. Von der Ermabrunff
ne ^). Mic ihnen heisst man ein
Stücke von der Speise ab: denn wenn manden Mund aufsperret und so weit, als manes abbeißen will, über die Zähne hinein halt;drucket man nach diesem die Zahne zusam-men, wodurch zugleich die Speise zu sannmcn gepresst wird,und beweget so dann fer-ner die unteren an den oberen nach der Sei-te weg, so schneidet sich der Theil innerhalbdem Munde ab. Sind die Sachen, soman abbeißen wil harre , die sich nicht zu-sammen drucken lassen , aber leicht sprin-gen ; so bringet man sie auch wohl durchblosss Andruckender unteren Zähne an dieobern von einander. Das Ambt dieserZähne verrichten insgemein die Messer,wel-che mit den oberen einerley Figur haben undim Gebrauche gleichfalls niedergedrückt undnach der Seite beweget werden.
Wie die § 40y.De Schneide-Zähne sind nichtSp is gesch,ckt d:e Speise zu kauen, denn sichabgekauet irrige auf, ehe man damit fertig wird,j.^jl si.> gar zu schma l sind, wie es ein jederleichr versuchen kan , der dazu Lust hat.Derowegen sind zur Seite die Äackemdie deswegen breit sindund perpendicular über einander stehen, da-mit man d>e Speisen zermalmen kan. Siekommen mit einer Mahl Mühle über ein,da ein Stein sich auf dem andern beweget,wenn das Gecreyde zermalmet wird, nur