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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
637
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Tode der PflatttzM.

6z?

auch über dieses erfordert, daß nichts vonder Zusammensetzung der Theile verdorbenwich (z.HOO.Lcls^.).

> §.4S4. Hingegen wenn die MantzenWeim

I nicht gcnung Nahrung haben, oder auch ih- -iePflan,-' re Structur oder Zusammensetzung dcrß^fler-! Theile verdorben wird; so stirbst die Pflan-^ tze, das ist, sie kommet in den Zustand, da! sie nicht mehr frisch bleiben und fort wach-

> sen kan: welches man den Tod zu nennenpfleget. Daß der Mangel der Nahrungund die Verletzung der Structur die Ursa-chen des Todes sind; zeiget die Erfahrung.

Die Pflantzen verwelken und verdorren,daß sie nicht wieder zum Wachsthums ge-langen können , wenn sehr grosse Hitze ist

; und dabey trocknes Wetter. Denn da zur. selbigen Zeit die Erde austrocknet; so seh.let es an Nahrung. Fallet gleich Thau,dadurch die Wantzendes Nachts erquicketwerden, so gehet ihnen doch durch die Aus-dünstung in der grossen Hitze (tz.zyq.) mehr^ ab, als durch den Thau wieder ersetzet wird.

Denn wenn nur so viel wieder ersetzet wür-de, als abgienge; so könnten sie doch nichtverwelcken und endlich gar verdorren, obsie gleich nicht weiter fort wüchsen. Dar-nach ist bekandt, daß die Baume von gros-ser Kälte erfrieren. Ich habe aber langst

ob-