6z 6 (7gp. XII Von dem Leben und
fester Materie, so mit darinnen ist, zurückebleibet und sich mit der Substantz des Bau.mes vereiniget; so werben auch dieselbenlanger und starcker. Und dieses gehet beyeiner Pflantze wie bey der andern an. DieBaume aber werden alle Jahre dicker, weilsich zwischen der Rinde und dem Holtze eineneue Reihe von den Fäsichen ansetzet, ivie ,zur Gnüge aus der gemeinen Erfahrunglängst erkandt worden.
Das XII. Capitel.
Von dem Leben und Tode
-er Pflantzen und Erzeugungihresgleichen.
Worin- lLIWhJr sagen daß eine Pflantze lebet,neu das xHAM wenn sie frisch bleibet und fortLeben wachset. Da nun diesesgeschie- /
bestehet. het, so lange sich die zu sich ge» -
nommene Nahrung in einen tüchtigenNah«rungs-Safft verwandelt und aus einemTheile ungehindert in den andern bewe-gen kan (§.402.); so bestehet eigentlich ^das Leben derPflantze in demZustcmde einer !ungehinderten Bewegung des Nahrungs-Safftes von einem Theile zu dem andernund wird dazu nicht allein eine zureichendeMenge des Nahrungs- Safftes, sondern
auch