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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
634
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L;4 XI. Von dem Wachsthum

Blättern in den Stengel kommen kan, unddie Art und Weise, wie er in den SaffttRöhren und der schwammichten Mattetefortgebracht wird(8.400.) so wohl angehet,wenn er in die Höhe, als wenn er nieder-steigen soll, müssen es bloß darauf ankam- ^met, ob die oberen, oder die unteren M-ren weniger Safft haben.

Wie §.402. Bey dem Wachsthum der jMutzen Pfiantzen ist auf zweyerley zu sehen: ein- ^Baume ihre Theile kommen, die wie- !

wachsen ^r andern auf eine ordentliche Wei- >' fe zusammen gesetzet sind; darnach, wiedieselben Theile, da sie anfangs kleine seyn,vergrößert werden. Weil wir hier nichtweitlaufftig seyn können ; so vermeine ichvon dcr gantzen Sache einen deutlichen Be-griff, den man davon haben kan, beyzu-bringen , wenn ich sie in dem Exempel einesBaumes vorstelle, weil doch die Baumedie vollkommensten Pflantzen sind und vonihnen sich gar leicht aufdie übrigen Wessenlässet. Ein Baum erwachst aus einem Ker-ne , der ausser der Schaake, und seinerfleischichten Substantz ein Keimlein hat,wie "es der erste Anblick zeiget. Das Keimleinhat ein kleines Würtzelchen, zwey Hertz-blattlein und darzwischen ein Auge, dar-innen ein Reiß im kleinen verborgen, maßftn nicht mehr als dasselbe daraus wachsetAnd asi> auch nicht die geringste Ursache