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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
633
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der Pflanzen.

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kommen kan, sie mögen recht oder verkehrtstehen : denn solches bezeuget nicht alleindie verkehrte Pflantzung der Baume (§.? 89 ); sondern man kan es auch erfahren,wenn man eine Pflantze, die leichtwurtzclt,ins Wasser setzet, daß die Blatter im Was-serund dieWurtzel ausser ihm zu stehen kom-men. Denn da in diesem Stande dieWurtzeln frisch bleiben und mehrereWürtz-liehen treiben ; so muß der Safft aus denBlättern durch den Stamm auch in dieWurtzeln kommen können. Man kanauch ein Zweiglein von einem Baume oderein Stücklein Holtz davon verkehrt insWasser stellen: so wird sichs gleichfals zei-gen, daß der Theil ausser dem Wasserfrischverbleibet und also der Sasst auch in derverkehrten Lage in die Höhe steiget. Dar-nach lasset sich auch weisen , daß sich derSasse in die Wurtzel aus den Blattern be-weget, wenn er durch den Stamm nieder--steigen niuß. Denn man darf nur einePflanz nehmen, die sich leicht beugen las-set, ohne daß der Stengel zerbricht, oderauch ein einiges Zweiglein von einem zehrnHoltze; so lasset sich der untere Theil ausserdem Wasser niederwärts beugen.hat noch einen andern Beweis angeführet:lvirkönnenuns aberdamitvergnügen, wasich jetzt beygebracht, zumahl da wir vorhin(tz.^vs.) gezeigec, wie der Safft aus denRr5 Blat-