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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
630
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6zo lüap. XI. Vstt dem XVa<chsthum

ger breit die Ikinde abgescheelet und zwargleich nach Johanms, da Bl itter und Au-gen chre völlige Reiste erlanget hattcn.Nachwenigen Wochen ist der gcmtze Zweig bisan den Ort, wo die Rinde abgescheelet war,verdorret. Weil auch die Blätter viel vondieser bläsichten Materie haben; so siehetman, daß auch in ihnen die Werckstat ist,darinnen der Nahrungs-Safft zubereitetwird. Und da aus ihnen derselbe sowohlin den Zweig, als in das Auge kommen kau(§. Z9l.)i so erkennet man daraus, daß in-sonderheit das Auge die beste Nahrung ausden Blattern ziehet, wenn es zur Reißekommen soll. Die Veränderung, welchemit dem Wasser vorgehet, kan in nichtsanders als darinnen bestehen, daß die ver-schiedene Theilgen von verschiedener Mate»rie, die im Regen-Wasser anzutreffen sind(§.Z94.), von denselben geschieden und aufeine besondere Art mit einander vereinigetwerden: Welches ohne besondere Bewe-gungen nicht geschehen kan. Weil nun dieChymie lehret, daß allerhand Bewegungendurch Sa'tzs und Oele, so im Wasser auf«gelöset sind, entstehen können, und derglei-chen Materie auch in den Wantzen, son-derlich der Rinde und den Blattern, anzu-treffen sind (§.;y 5 .); so müssen auch hierChymi scheu ähnliche Auflösungen gesche-he«- , dre sich 4wer zur Zeit nicht genauer