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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
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derpflaitzett.

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gegen bringet bloß die Lufft subtile Dünste,die daselbst ihnen gemäße Eröffnungen fin-den.

§. ; 99 . Alle Pflanhen werden von einer Wie dasNahrung ernähret (tz.z 9 2 .) und gleichwohlhatjede unter ihnen ihren besondern Safft,dex demGeruch undGeschmack nach von al- SaMlen übrigen unterschieden. Auch wennveman-man sie durch die Chymie auflöset, bringet dclt wirkman aus einer andere Saltze, Oele und8plriru8 heraus, als aus verändern.De-roivcgen ist nöthig, daß in einer jedenPflantze das Wasser, was sie in sich ziehets§.Z9?-), auf eine besondere Weise verän-dert wird. In Röhren kan dergleichenAenderung nicht vorgehen. Denn darin-nen steiget der Safft bloß in die Höhe, oderhernieder. Derowegen bleibet wohl nichtsübrig als die schwammichteMaterte,darin-nender Nahrungs-Safft zubereitet werdenkönnte (§.z 88.6c 5e^.).Und vertreten dem-nach die Bläßlein oder so genanten E/w/rdie Stelle des Magens. Derowegen dadie Rinde von ihnen den grösten Vorrathhat; st) ist kein Wunder, daß zwischen ihrund dem Holtze der meiste Safft in die Hö-he steiget und dem Baume es an Nahrungfehlet, wenn man die Rinde abscheelet.Ichhabe den Versuch auf folgende Weise an-gestellet. An dem Holtze, was nur ein JahrEist, habe ich rings herum einen Querfin-Rr s ger