der Pflatiyen. 625.
Nahrung der Moritze bey sich führet, wiewir hernach vernehmen werden,maassen kei-ner zu finden, der nicht Oele u.Saltz bey sichführet, dergestalt daß sich auch aus vielemdas Oele heraus pressen lasset. Wir findenauch in allen Moritzen Oele und Saltz,wenn man sie in der Chymie untersuchet:allein da eine jede Mantze ihr besonderesSaltz und ihr besonderes Oele hat, so wirdman leicht zugeben, daß dasselbe erst in derMantze erzeuget, keinesweges aber hineingebracht wird. Weil doch aber gleichwohldiePflantzen nicht wachsen können, wo dieErde ihnen keine laltzige, sonderlich salpe-wiche, und oclichte Theilgen gewehrenkan;so müssen doch diese mit dazu dienen, daßdie Saltze und Oele in den Mantzen erzeu- 'get werden, und absonderlich auch dazuförderlich seyn, daß das Wasser in einenNahrungs-Saffc verwandelt wird.
§. zyü. Wir haben schon bey andern Ob dasGelegenheiten gesehen, daß in der Luffcal- Al-lerhand salpetrichte, saltzige und oelichte.^'^Ausdünstungen anzutreffen (§, Z69. zri). ''Es zeiget es auch die tägliche Erfahrung,daß, wenn die Sachen verwesen, das mei-ste davon in die Lufft gehet. Ja wenn wirdas Licht durch eine enge Eröffnung in einenfinstern Ort lassen , können wir auch einegrosse Menge Staublein darinnen herum-fliegen sehen. Das Wasser nimmet SaltzRr und