616 Elap. XI. Vsn dem Wachsthum
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geachtet aber wird der Saame wie vorhindarinnen keimen.
Ab die §. zy;. Die Alten haben mehrentheilsdavor gehalten , daß die Pflantze Haupt-dcrWan- sachlich durch die Erde ernähret würde undtzeA daß Wasser zu weiter nichts diencte, als
daß es die Erd- Theilgen in die Pflantze hin,einbrachte. Wenn man nun aber gleich 'nicht eben zugeben wolte, daß die Erde ausich die eigentliche Materie wäre,davon diePflantzen ihren Wachsthum hatten; sokönnte man doch leicht auf die Gedanckengerathen, daß sie die Materie in sichhätte,wodurch die Pflantzen grösser würden.Da man siehet, daß die Sachen auch indem Wasser fort wachsen, darein man siegesetzet z so ist schon auf die
Gedancken kommen, daß man dem Wassermehr als der Erde zuzuschreiben habeund,damit er gewiß erführe, was man hierinncnmit Gewisheit setzen möchte, hat erfolgen-den Versuch angestellet. Er nahm zwei) '
hundert Pfund Erde, trocknete sie im Ofenaus und that sie in ein irrdenes Gesasse.Nachdem er sie mit Wasser angefeuchtet -hatte, daß sie wieder zusammen hielt,pflanzte er eine Weide hinein , die fünf Pfundwog, und bcgoß sie, wenn es nöthig war,mitRegen-Wasser r damit nicht fremde Erdehinein kommen möchte, bedeckte er das Ge-fäße mit einem eisernen Bleche, das bloß
hin