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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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der pflaiitzett.

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Art besser fort kommet als die andere), voneinerley Regen und Thau und von einerleyWärme der Sonne; so hat man wohl kei-ne Ursache, warum man behaupten wolte,daß eine jede Art der Wantzen ihrebessn-dereNahrung haben müsse. In trockenerErde kan nichts wachsen: denn wenn langetrockenes Wetter ist und der Erdboden wirddürre, so verdorren auch Graß und Wan-tzen. Derowegen siehet man daraus,daß der Regen und Thau zu der Nah-rung der Wantzen erfordert wird. Wirfinden auch, daß die Wantzen fort wach-sen, wenn sie ins Wasser gestellet werdenund der Saame keimet und wachset aus,wenn man ihn ins Wasser, oder in feuchtenSand leget: der feuchte SanZ aber kanihm nichts als das Wasser abgeben, denndie harten Körnlein werden von dem Wasserkeinesweges aufgelöset. Wollte mangleich sagen , das Wasser weiche von demSande loß, was sich von aussen an ihn an-geleget : so kan man einem gleich durch dieErfahrung dasWiedexspiel zeigen. Manweiche den Sand ins Wasser und giesse esab, so offte als einem beliebet. Man trockneihn in der Sonne ab und feuchte ihn nachdiesem von neuem mit Wasser an. Hier

wird wohl niemand glauben, daß viel andem Sande kleben geblieben sey, welchesdas Wasser loß weichen kan: dessen un-Qg 4 ge-