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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
612
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6ts Csp.XI Von dem VOacbsthum

Vergröfferungs^Glaß zeiget es auch nochdeutlicher. Ich habe Blatter von vielerlei)Bäumen vielfältig betrachtet und niemahlsanders als so gefunden. Es ist wohl wahr,daß, wenn man alle Aestlein, die nach derBreite des Blates zusehen sind, zusammennehmen solte, ein viel dickerer Stiel herauskommen würbe, als er unten ist: allein zu-geschweigen, daß jedes eine besondere Rin->de hat, und man zuförderst dieselbe abson-dern müste, ehe sich die Vergleichung derGrösse anstellen lässet,, so können auch dieRöhrlein unddas Marck nebst der blasich-ten Materie stärcker wachsen als in demStiele, wo sie bey einander sind, wovon sichauch nachdem die Ursache zeigen wird. Auffeben solche Weise entspringen die übrigenAweiglein aus diesen kleinen Acsten und soweiter fort, biß endlich die letzten Fäseleinsich in sich selbst verlieren: die übrige Mate-rie, welche man zu nennen pfleget,

erscheinet durch ein Vergrößerung^ Glaß,wenn man das Hautlein mit einem subtblen Federmesserlein abgesondert,wie ordent-lich neben einander gelegte Reihen Küglcin.Unterdessen wenn man dieselben weiter ver-größert, so findet man in ihnen eine Mengeso kleiner Theilgen, die man nicht genau er-kennen und unterscheiden kan. Ihre Far-be ist gantz grüne und eben von ihnen hatdas Blat seine grüne Farbe. Daß aber