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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
611
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der Pflanym.

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ferner das Auge mit dem Stiele queer durchschneidet; so wird man finden, daß sich dieRöhrlein von dem Höltze des Reises an dem' Auge zertheilen und von beydcnSeiten zumTheil in den Stiel des Blates, zum Theilin das Auge gehen. Bringet man es un-ter das Vcrgeöfferungs-Glaß, so erhelletalles noch deutlicher. Man siehet aberauch zugleich, d^ß das Marck im Stiele e-! den aus dem Reise in den Stiel gehet, unddemnach sowohl die Röhrlein als dasi Marck in dem Stiele des Blares mit denl Röhrlein mit dem Marcke im Reift in ei-; nem fortgehen. Denn daß auch der Stiel; aus Rinde, Holtz und Nlarck bestehet und^ alle drey Stücke von eben der Beschaffen-heit sind,wie ini Reise und derWurtzel,zei-get die sorgfältige Zergliederung. DerStiel nimmet in dem Blatte mit seinerLange beständig ab, wie es der Augenscheinweiset. Die Ursache ist diese, weil die zur' Seite Stuffemweise sich ausbreitendeAeste nichts anders sind als ein von demStiele abgesonderter und zurücke geboge-ner Theil von dem Holtze und Marcke.i Denn man siehet nicht allein mit blossem! Auge, daß unten an dem Stiele, wo dasAestlein heraus gehet, dasselbe mit ihm nocheineWeile unter seiner Rinde fortgehetund daher eine Krinne verursachet, ehe esMit ihm völlig einig wird; sondern dasQq r ^er-