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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
610
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6io d-rp. XI. Von dem Wachsthum

lein dergleichen schwammichte Materiehangen, im andern aber zwischen ihnen lie-gen, wie in der Rinde hauffig angetroffenwird und die gleichsam aus lauter kleinenBlaselein bestehet. Und diese Materie isteben dasjenige, was die Furores so von derAnatomie der Pflantzen geschrieben, E-zu nennen pflegen.

Von den §. zsi. Der untere Theil des Blates

Blät« wird der Stiel genennet undgeketnichtal-

tern- lein durch die Lange des Blates durch, son-dern zertheilet auch seine Aeste nach derBreite des Blates, daraus immer weiterkleinere Zweiglein sich zerstreuen und gleich-sam ein Netze abbilden, dazwischen eineblasichte Materie anzutreffen von der Art,die von den ^uroribus den Nahmen derErw/o-'ÄM erhalten. Diese Blaßleinliegen zwischen zweyen subtilen Häuflein,dergleichen auch über dem Stiele rings her-um anzutreffen. Wenn man die Art derZusammensetzung deA Blates aus seinenTheilen im groben erkennen will;darfmanes nur des Abends gegen das Licht, oder beyTage gegen die Sonne halten; so lasset sichalles gantz eigentlich erkennen. Will mansehen,wie der Stiel aus dem Zweige her-vor kommet; so schneide man ein Blatmitdem Auge dergestalt ab, daß ein wenigHoltz mit Rinde von dem Zweiglein oderReist daran bleibet. Denn wenn man